Geschichte der Arbeiterbewegung ins Stadtbild!

Veröffentlicht: Sonntag, 30. Oktober 2016

Düren. Das Bertram-Wieland-Archiv hat sich mit einem Schreiben an Bürgermeister Paul Larue und die demokratischen Fraktionen im Stadtrat gewandt. Das Anliegen: Die Benennung einer Straße nach Bertram Wieland.

In dem Schreiben von Mitte Oktober heißt es u.a.: „Wir schlagen vor, eine Straße nach dem Birkesdorfer Bertram Wieland (1884 – 1944) zu benennen. Wieland war Gewerkschaftsfunktionär und Mitglied im Dürener Arbeiter- und Soldatenrat. Er gehörte zunächst der SPD an, wechselte Anfang der 1920er Jahre in die KPD und gehörte 1933 zu den ersten politschen Verfolgten in Düren. 1944 wurde er schließlich in einem Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald ermordet. In seinem Lebensweg verdichtet sich die wechselvolle Geschichte der Arbeiterbewegung im 20. Jahrhundert. Dieser Weg steht auch exemplarisch für die Biografien anderer Dürener Frauen und Männer.“ Wir sind gespannt, ob und wie die Kommunalpolitik auf unser Ansinnen reagiert.

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