Folgen des KPD-Verbotes für Betroffene in der Dürener Region

Veröffentlicht: Freitag, 19. August 2016

Düren/Region. Das Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands am 17. August 1956 hatte auch Folgen für Menschen aus Düren und der Region. Mindestens 13 Personen wurden in der Folge des Verbots aus politischen Gründen verurteilt.

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KPD-Verbot vor 60 Jahren: Dürener Kommunisten waren „ausgeflogen“

Veröffentlicht: Mittwoch, 27. Juli 2016

Düren. Am 17. August 1956 verbot das Bundesverfassungsgericht auf Antrag der Adenauer-Regierung die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). An der Rur waren die Kommunistinnen und Kommunisten auf das Verbot vorbereitet. Wie in zahlreichen Städten fand eine Polizeiaktion statt, diese lief jedoch ins Leere. Später wurden auch Linke aus der Region zu Justizopfern des Kalten Krieges.

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Vor 90 Jahren: "Roter Tag" in Düren

Veröffentlicht: Sonntag, 26. Juni 2016

Für den 26. und 27. Juni 1926 hatte der Gau Mittelrhein des Roten-Frontkämpfer-Bundes (RFB) zu einem „Roten Tag“ nach Düren eingeladen. Zur Teilnahme rief der RFB die Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und weiterer kommunistischer und Arbeiterorganisationen aus den Regierungsbezirken Aachen und Köln, dem Niederrhein und dem Ruhrgebiet auf.  Die Veranstaltung stand unter anderem unter dem Motto „Für ein Sowjet-Deutschland!“ und „Gegen Reaktion und neue imperialistische Kriege!“. Höhepunkt des „Roten Tags“ war eine Demonstration am 27. Juni 1926, an der zwischen rund 2200 (amtliche Angabe) und 10.000 (KPD-Angabe) Personen teilnahmen. In jedem Fall war der „Rote Tag“ für die (kommunistische) Dürener Arbeiterbewegung ein herausragendes Ereignis, zu dem wir 90 Jahre später einige Dokumente veröffentlichen:

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Musikalische Zeitreise mit Achim Bigus

Veröffentlicht: Dienstag, 28. Juni 2016

Düren. Achim Bigus gastierte am vergangenen Freitag auf Einladung des Bertram-Wieland-Archivs im KOMM – und rund 35 Menschen waren gekommen, um die Tradition des Singens von Arbeiterliedern – seit 2014 immaterielles Kulturerbe der UNESCO – am Leben zu halten.

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Gedenkveranstaltung für sowjetische Zwangsarbeiter

Veröffentlicht: Samstag, 18. Juni 2016

Nideggen. Am 26. Juni wird um 11 Uhr in der Pfarrkirche St. Hubertus in Nideggen-Schmidt mit einer Gedenkveranstaltung an das Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener während der Nazi-Zeit erinnert. Vorgestellt wird u.a. das Replikat einer Gedenktafel, die an 65 ermordete sowjetische Kriegsgefangene erinnert. Die Originaltafel war 1959 bei der Umbettung der sterblichen Überreste der Toten vom Waldfriedhof Buhlert auf die sowjetische Kriegsgräberstätte Rurberg verschwunden.

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