Erich Schaffner singt und spricht: Oktoberevolution im KOMM

Veröffentlicht: Sonntag, 05. November 2017

Düren. Erich Schaffner tritt am Samstag, 11. November 2017 um 20 Uhr mit seinem Programm „Oktober – Lenin, Majakowski und ich“ im KOMM auf. Der Schauspieler, Rezitator und Sänger aus dem hessischen Mörfelden gastiert auf Einladung des Bertram-Wieland-Archiv für die Geschichte der Arbeiterbewegung e.V. in Düren.

Die Oktoberrevolution vor 100 Jahren war ohne Zweifel eines der Schlüsselereignisse des 20. Jahrhunderts. Der welthistorische Umbruch hat auch in der Kunst ein vielfältiges Echo hervorgerufen. Erich Schaffner spricht und singt,  präsentiert Werke von Zeitgenossen der Revolution: Lenin, Karl Kraus, Majakowski, Brecht, Weinert und anderen, deren Namen heute fast vergessen sind. Begleitet wird er am Akkordeon von Beate Jatzkoswki.

Der Eintritt kostet 10,- €. Karten sind an der Abendkasse oder im Vorverkauf beim KOMM und direkt beim Verein (www.bertram-wieland-archiv.de) erhältlich. Einlass ist um 19.30 Uhr.



Der 1950 geborene Schaffner tritt u.a. mit Texten von Goethe, Karl Kraus, Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky auf. Er studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main u.a. bei Ernst Jacobi. Anschließend arbeitete Schaffner an verschiedenen Theatern. Daneben arbeitete er freiberuflich als Schauspieler sowohl mit eigenen Programmen, Solostücken und Rezitationen mit Auftritten im gesamten deutschsprachigen Raum als auch in renommierten freien Theatergruppen wie Theatermanufaktur Westberlin und Laokoon Dance Group. Schaffner arbeitete mit Manfred Wekwerth, dem langjährigen Leiter des Berliner Ensembles, zusammen.

(Pressemitteilung vom 5. November 2017)

 

Mehr Informationen zu Künstler & Programm: http://bertram-wieland-archiv.de/index.php/component/jem/event/21-lenin-majakowski-und-ich

"Stolpersteine" erinnern an Dürener Widerstandskämpfer

Veröffentlicht: Sonntag, 05. November 2017

Düren. Am gestrigen Samstag wurden sieben weitere „Stolpersteine“ durch Gunter Demnig im Dürener Stadtgebiet verlegt. Auf Initiative des Bertram-Wieland-Archivs erinnern nun in der Innenstadt zwei Messingplatten an die Dürener Widerstandskämpfer und Kommunisten Franz-Nikolaus Hasert und Johann Reins. Rund 30 Menschen wohnten der Gedenkveranstaltung anlässlich der Verlegung in der Straße „Am Pletzerturm“ bei.

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Verlegung von Stolpersteinen für Franz-Nikolaus Hasert und Johann Reins

Veröffentlicht: Montag, 30. Oktober 2017

Düren. Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt am 4. November an drei Stellen im Dürener Stadtgebiet neue „Stolpersteine“ für NS-Opfer. Die kleinen Gedenktafeln werden in den Bürgersteig vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Ermordeten eingelassen. Rund 60.000 „Stolpersteine“ wurden bisher an etwa 1100 Orten in Deutschland und Europa verlegt. Sie sind damit das größte dezentrale Denkmal der Welt. In der Straße „Am Pletzerturm“ werden auf unsere Initiative "Stolpersteine" für die antifaschistischen Widerstandskämpfer und Dürener KPD-Politiker Franz-Nikolaus Hasert und Johann Reins verlegt. Beide wurden deportiert und in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet. Die Verlegung begehen wir mit einer kleinen Gedenkveranstaltung.

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Straße soll nach Bertram Wieland benannt werden

Veröffentlicht: Donnerstag, 21. September 2017

Düren-Birkesdorf. Im Neubaugebiet „Wohnpark Birkesdorf“ soll eine Straße nach Bertram Wieland benannt werden. Dies hat der örtliche Bezirksausschuss in seiner Sitzung vom 19. September einstimmig beschlossen.

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Bertram-Wieland-Archiv blickt zurück und schaut nach vorn

Veröffentlicht: Montag, 18. September 2017

Kreis Düren. Am vergangenen Freitag tagten die Mitglieder des Bertram-Wieland-Archivs für die Geschichte der Arbeiterbewegung e.V. im Dürener KOMM und zogen eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit. Für die nähere Zukunft hat sich der Geschichtsverein einiges vorgenommen. Auch der Vorstand wurde neu gewählt.

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